26 September, 2005

Stalking Wolf, Apache-Indianer (1920)

Der Autor und Wildnisexperte Tom Brown hat Studenten über den gegenwärtigen Stand der 104 Prophezeiungen von Stalking Wolf (»Großvater«) erzählt. Bis heute sind 99 davon wahr geworden.
Von dem Zeitpunkt an, wo die 100ste Prophezeiung erfüllt ist, wird sich die Prophezeiung des roten Himmels sieben bis zehn Jahre später erfüllen. »
Viele meiner weißen Freunde werden überrascht sein, Stalking Wolf war ein Prophet — ein wahrer Prophet — hundert Prozent seiner Prophezeiungen werden wahr.«

Tom weiter: »Von allen persönlichen und größeren Prophezeiungen, die Großvater vorhersagte, ragen vier heraus und stehen über allen anderen. Es sind diese vier, die die Zerstörung der Menschheit und des Lebens auf der Erde markieren, des Lebens, so wie wir es kennen und wie es jetzt existiert. Großvater sagte noch, daß wir die Dinge noch ändern können, sogar noch bis die ersten zwei Prophezeiungen wahr werden, doch nach der Dritten gäbe es kein zurück mehr.«
Diese Vision hatte der alte Apache in den 1920ern, und Tom traf ihn 1962, als Stalking Wolf in seinen Achtzigern war.

Tom fragte: »Wie erfahre ich, daß wir so nahe der Zerstörung sind?«
»Ich hatte eine Vision,« sagte Großvater, »Es war eine Vision der Vernichtung der Menschheit. Aber den Menschen wurden vier Warnungen vor dieser Vernichtung gegeben, zwei davon gaben der Menschheit die Möglichkeit, ihren eingeschlagenen Weg zu ändern und zwei würden den Kindern der Erde gegeben, um vor des Schöpfers Zorn zu entfliehen.«

»Wie werde ich diese Warnungen und Zeichen erkennen?« fragte Tom.
Großvater fuhr fort: »Sie werden unverkennbar sein für dich und für diejenigen, die auf den Geist der Erde hören, doch die, die in Fleisch leben und nur Fleisch kennen, erkennen und verstehen es nicht. Wenn diese Zeichen, diese Warnungen und Prophezeiungen offenkundig sind, dann wirst du die Dringlichkeít von dem was ich spreche, verstehen. Dann wirst du verstehen, daß die Menschen nicht nur arbeiten müssen für ihr eigenes spirituelles Erwachen, sondern daß dieses Erwachen in das Bewußtsein der modernen Menschen zu bringen ist.«


Tom schrieb später in seinem Buch »Die Suche« folgendes:

Großvater war in den Vierzigern und wanderte mehrere Jahre als er die Vision der vier Zeichen hatte.

Er hatte gerade seine dritte Visionssuche an der Ewigen Höhle beendet, als er die Vision selbst hatte. Er hatte am Höhleneingang gesessen und auf die aufgehende Sonne gewartet, als ihm der Geist des Kriegers erschien. Er fiel in einen Zustand irgendwo zwischen Traum und Realität, Schlaf und Wachsein, bis schließlich der Geist sprach und er wußte, daß es keine Einbildung war.

Der Geist rief Großvaters Name und winkte ihm zu folgen. Als Großvater stehen blieb, war er plötzlich in eine andere Welt versetzt. Wieder dachte er, daß er träumen würde, doch sein Fleisch konnte die Realität dieses Ortes fühlen. Er fühlte, daß es eine andere Zeit und ein anderer Ort war.

Der Geist des Kriegers sprach zu Großvater:
»Diese Dinge, die bevorstehen, zeigen die Vernichtung der Menschheit an. Diese Dinge mögest du nicht mehr sehen, aber du mußt helfen, sie zu stoppen und diese Warnungen an deine Enkelkinder weitergeben. Das ist die mögliche Zukunft, wenn die Menschen nicht zur Erde zurückkehren und anfangen, die Gesetze des Schöpfers und der Schöpfung einzuhalten.
Es sind vier Zeichen, vier Warnungen, die nur die Kinder der Erde verstehen werden. Jede Warnung zeigt den Beginn einer möglichen Zukunft an.« Damit war der Geist des Kriegers gegangen und Großvater war allein in der fremden neuen Welt.


Die Welt in der er war, war mit nichts zu vergleichen mit dem was er je kannte. Es war ein trockener Ort, mit wenig Vegetation. In der Ferne sah er ein Dorf, das nicht aus Zelten bestand, eher aus den Bestandteilen der Erde. Als er näher an das Dorf kam, war er überwältigt von dem Gestank des Todes. Er konnte Kinder weinen hören, hörte das Stöhnen der Alten und Geräusche wie von Krankheit und Verzweiflung. Haufen von Leichen lagen in offenen Gruben, ihre entstellten Gesichter und schwachen Körper ließen auf den Hungertod schließen. Die Leichen sahen eher aus wie Skelette, ihr einmal dunkelbraunes Aussehen war jetzt aschgrau.

Als Großvater das Dorf betrat, war er von dem Grauen des lebenden Hungertodes tief betroffen. Kinder konnten geradeso gehen, Alte lagen im Sterben und überall waren Schreie von Schmerz und Angst. Der Gestank des Todes und das Gefühl der Hoffnungslosigkeit überwältigten Großvater, drohten ihn aus dem Dorf zu vertreiben.
Da erschien Großvater ein Alter, der erst in einer Sprache sprach, die er nicht verstand. Großvater begriff als der Alte sprach, daß er der Geist eines Mannes war, welcher nicht in seinem Körper war, aber auf einem spirituellen Pfad, vielleicht ein Schamane seines Stammes. Er verstand dann, was der Alte ihm zu erzählen versuchte.

Der Alte sprach leise: »Willkommen hier, das einmal das Land des Hungers genannt werden wird. Die Welt wird mit Entsetzen eines Tages auf all das hier schauen und wird die Schuld dem Wetter und der Erde zuschieben. Das wird die erste Warnung an die Welt sein, daß die Menschheit weder gegen die Gesetze des Schöpfers leben kann, noch die Natur bekämpfen kann.
Wenn die Welt einsieht, daß sie Schuld ist an dieser Hungersnot, dann wird eine große Lektion gelernt. Doch ich bin besorgt, daß die Welt nicht sich selbst beschuldigt, sondern die Schuld der Natur zuschiebt. Die Welt wird nicht einsehen, daß dieser Platz des Todes dadurch geschaffen wurde, daß diese Leute gezwungen waren, größere Familien zu haben. Wenn die Naturgesetze des Landes gebrochen werden, sterben die Menschen, wie wenn die Natur Rehe sterben läßt im Winter, falls ihre Zahl zu groß geworden ist für das Land.«

Der Alte weiter: »Diese Menschen sollten in Ruhe gelassen werden. Sie verstanden einmal zu leben mit der Erde und ihr Wohlstand war bemessen in Glück, Liebe und Frieden. Doch all das wurde ihnen weggenommen, als die Welt sie als primitive Gesellschaft ansah. Dann zeigte ihnen die Welt wie sie leben und wirtschaften sollten auf eine weniger primitive Art. Es war die Welt, die sie zwang, außerhalb der Gesetze der Schöpfung zu leben und als Resultat davon sind sie jetzt gezwungen zu sterben.« Der alte Mann begann langsam wegzugehen, zurück zu Tod und Verzweiflung.

Er drehte sich ein letztes Mal zu Großvater um und sagte:
»Das wird das erste Zeichen sein. Es wird Hungersnot kommen vor und nach dieser Hungersnot, doch keine wird mehr Beachtung in der Welt finden, wie diese.
Die Kinder der Erde werden die Lektion kennen, die sie in all diesem Schmerz und Tod hält, doch die Welt wird es nur als Dürre und Hungersnot ansehen, wird der Natur die Schuld geben, anstatt sich selbst.« Damit verschwand der Alte und Großvater fand sich wieder am Höhleneingang der Ewigen Höhle.
(Mein Kommentar: Hunger in der 3. Welt)

Großvater legte sich zu Boden und dachte über das Erlebte nach. Er wußte, daß es eine Vision einer möglichen Zukunft war und daß ihn der Geist des Kriegers dazu brachte und ihm beibrachte, was passieren könnte. Großvater wußte, daß Menschen überall auf der Erde jetzt verhungern würden, aber warum war dieser Hunger so schlimm, so viel wichtiger als der Hunger, der jetzt passierte? Es war, daß Großvater sich erinnerte an den Stammesältesten, der sagte, daß die ganze Welt Notiz nehmen würde, doch daß die Welt die Lektion des Todes und des Hungers nicht lernen würde. Die Kinder der Erde würden sinnlos sterben.

In einem Zustand von körperlicher und emotionaler Erschöpfung fiel Großvater in einen tiefen Schlaf, doch es war, daß ihm der Geist des Kriegers in diesem Schlaf wieder erschien und teilte ihm den Rest des ersten Zeichens zur Vervollständigung mit. In diesem Traum sagte der Geist zu Großvater: »Während der Jahre des Hungers, des ersten Zeichens, wird alles durch eine Krankheit gequält werden, eine Krankheit, die das Land ausfegen wird und die Massen terrorisiert.
Die Doktoren (weiße Kittel) werden keine Antwort für die Menschen haben und ein großes Geschrei wird durch das Land tönen.
Die Krankheit wird von Affen, Drogen und Sex ausgehen.
Sie wird die Menschen von innen zerstören, macht aus einfacher Krankheit eine Killerkrankheit. Die Menschheit wird diese Krankheit über sich selbst bringen als Ergebnis ihres eigenen Lebens, ihrer Verehrung von Sex und Drogen und einem Leben weit weg von der Natur.
Auch das ist Teil der ersten Warnung, doch wieder wird die Menschheit die Warnung nicht beachten und wird weitermachen mit der Anbetung der falschen Götter des Sex und des unbewußten Geistes der Drogen.«

Der Geist sagte weiter: »Die Drogen werden Kriege entstehen lassen in den Städten der Menschen und die Nationen werden gegen diese Kriege kämpfen und werden kämpfen gegen die Killerkrankheit. Doch die Nationen werden auf falsche Weise kämpfen, denn sie bekämpfen die Wirkung mehr als die Ursache. Diese Kriege werden nie gewonnen werden, bis die Nationen, bis die Gesellschaften ihre Wertvorstellungen ändern und dem Nachjagen der Götter von Sex und Drogen stoppen.
Es ist so, daß die Menschheit in den Jahren des ersten Zeichens den Kurs der möglichen Zukunft noch ändern kann. Sie verstehen vielleicht die großen Lektionen des Hungers und der Krankheit. Es besteht dann immer noch Hoffnung. Doch wenn erst das zweite Zeichen der Zerstörung erscheint, kann die Erde nur noch auf einem spirituellen Niveau geheilt werden. Nur eine geistige Heilung kann den Kurs einer möglichen Zukunft der Menschheit noch abändern.« Damit ließ der Krieger Großvater in einen tiefen und traumlosen Schlaf fallen, erlaubte ihm, sich voll auszuruhen, bevor er mehr Visionen verarbeiten müßte.
(Mein Kommentar: AIDS)

Als Großvater erneut am Höhleneingang erwachte, hatte er die Erinnerung an den Geist des Kriegers klar in seinem Verstand, die Worte des Geistes wurden Teil seiner Seele.

Als Großvater sich in der Landschaft umsah, hatte sich alles verändert. Die ganze Landschaft war anders. Sie erschien trockener, es war keine Vegetation zu sehen, und Tiere lagen im Sterben.
Ein großer Todesgestank lag über dem Land und der Staub war dicht und erstickend, die große Hitze drückend. Himmelwärts blickend, schien die Sonne größer zu sein und intensiver zu scheinen; keine Vögel oder Wolken waren zu sehen und die Luft schien dennoch dicker zu sein.

Es schien, als würde der Himmel wogen und große Löcher begannen zu erscheinen. Die Löcher rissen auf mit einem lauten Widerhall, einem donnernden Dröhnen und die ganze Erde wurde erschüttert und der Erdboden bebte. Die Haut des Himmels schien wie eine Reihe klaffender Wunden aufzureißen und durch diese Wunden sickerte eine Flüssigkeit, die aussah wie der Auswurf einer Infektion.
Es war ein großer See von fließendem Abfall, Öl und totem Fisch. Großvater sah durch eine dieser Wunden die Körper von Delphinen, er sah außerdem gewaltige Erhebungen der Erde und starke Stürme.

Alles um ihn herum war eine einzige Katastrophe. Haufen von Abfällen reichten bis in den Himmel, Wälder wurden geknickt und starben, Küstenstriche wurde überflutet und Stürme wurden immer heftiger und stärker. Mit jedem Augenblick der vorüberging, wurde die Erde mit größerer Intensität erschüttert, drohte auseinanderzubrechen und Großvater zu verschlucken.

Plötzlich endeten die Erderschütterungen und der Himmel klarte auf. Aus der staubigen Luft kam der Geist des Kriegers, der in der Nähe des Großvaters blieb. Als Großvater in das Gesicht des Geistes blickte, konnte er sehen wie große Tränen aus dessen Augen flossen und jede Träne fiel auf die Erde mit sengendem Geräusch. Der Geist sah Großvater lange Zeit an, dann endlich sprach er: »Löcher im Himmel.« Großvater überlegte einen Moment, fragte dann zweifelnd: »Löcher im Himmel?«

Und der Geist antwortete:
»Sie werden als Zeichen für die Vernichtung der Menschheit kommen. Diese Löcher im Himmel und alles, was du gesehen hast, kann der Menschheit Realität werden. Am Anfang dieses zweiten Zeichens kann die Menschheit die Erde nicht länger mit physischen Maßnahmen heilen.
Man muß die Warnungen beachten und härter an der Änderung der Zukunft arbeiten. Doch die Menschen müssen nicht nur physisch daran arbeiten, sondern auch spirituell, geistig, durch Gebete.«

Dann war eine lange Pause, als Großvater über die Unmöglichkeit von Löchern im Himmel nachdachte. Sicherlich wußte Großvater, daß da ein geistiges Loch sein konnte, doch es schien unwahrscheinlich, daß die Gesellschaften der Erde dieses Loch beachteten. Der Geist kam näher und sprach wieder, fast im Flüsterton:
»Diese Löcher sind das unmittelbare Resultat des Lebens der Menschheit, seiner Reisen, und den Sünden seiner Großväter und Großmütter. Diese Löcher, das zweite Zeichen, werden das Töten der Enkelkinder der Menschheit anzeigen und werden zum Vermächtnis des Lebens der Menschheit werden, einem Leben weit weg von der Natur. Es ist die Zeit dieser Löcher, die einen großen Übergang im Denken der Menschheit markiert. Sie werden dann vor der Wahl stehen, ob sie den alten Weg der Zerstörung fortsetzen, oder ob sie zurückkehren zur Philosophie der Erde und einer einfacheren Existenz. Dann muß eine Entscheidung gefällt werden, oder alles wird verloren sein.« Ohne weitere Worte drehte sich der Geist um und verschwand wieder im Dunst.
(Mein Kommentar: Ozonloch, Umweltverschmutzung, Naturkatastrophen, Waldsterben, Hochwasser)

Großvater verbrachte die nächsten vier Tage am Höhleneingang, obwohl in diesen vier Tagen niemand mit ihm sprach, nicht einmal die Erde. Er sagte, daß es eine Zeit großen Leidens war, des Alleinseins und eine Zeit der Sammlung. Er wußte, das diese Dinge nicht in seiner Lebenszeit passieren würden. Doch sie würden den Menschen in der Zukunft mit derselben Dringlichkeit und Macht passieren, mit welcher sie ihm überliefert wurden. Aber er wußte nicht, wie er diese unwahrscheinlichen Ereignisse irgend jemandem erklären sollte. Sicher würden die Schamanen und Stammesältesten verstehen, doch nicht die Gesellschaft und gewiß nicht jemand, der sich von der Erde und dem Geist entfernt hat. Er saß dort vier volle Tage regungslos, wie aus Stein.

Am Ende des vierten Tages kam die dritte Vision zu ihm. Als er auf die Landschaft starrte in Richtung Sonnenuntergang, veränderte der Himmel sich plötzlich zu einem blutigen Rot.
So weit seine Augen sehen konnten, war der Himmel tief rot, ohne Schattierung oder Musterung. Die ganze Schöpfung schien ruhig zu werden. Zeit, Ort und Schicksal schienen in der Vorhölle zu sein, erstarrt durch den blutigen Himmel.

Er starrte lange Zeit in einem Zustand von Ehrfurcht und Entsetzen den Himmel an, denn die rote Farbe des Himmels war wie nichts was er jemals gesehen hatte bei irgendeinem Sonnenauf- oder Sonnenuntergang.
Die Farbe war die des Menschen, nicht von der Natur und hatte einen ekelhaften Gestank. Es schien, als brenne die Erde, wo immer sie berührt wurde.
Als der Sonnenuntergang in die Nacht überging, schienen die Sterne hellrot, die Farbe verließ nie den Himmel und überall war Geschrei von Furcht und Schmerz zu hören.

Wieder erschien Großvater der Geist des Kriegers, doch diesmal als Stimme aus dem Himmel. Wie Donner erschütterte die Stimme die Gegend und sagte: »Das dann ist das dritte Zeichen, die Nacht der blutenden Sterne. Es wird überall in der Welt bekannt werden, der Himmel in allen Ländern wird rot sein mit dem Blut des Himmels, Tag und Nacht.
Dann ist es so, daß mit dem Zeichen der dritten möglichen Zukunft keine Hoffnung mehr besteht.
Das Leben auf der Erde, wie Menschen es leben, wird zu einem Ende kommen, und kann nicht mehr zurückgedreht werden, weder physisch, noch geistig. Wenn das während des zweiten Zeichens nicht geändert wird, erlebt die Menschheit jetzt gewiß die Zerstörung der Erde.
Es ist, daß die Kinder der Erde in die Wildnis rennen müssen und sich dort verstecken müssen. Wenn der Himmel Feuer blutet, dann wird es keine Sicherheit in der Welt der Menschen mehr geben.«

Großvater befand sich in schockierendem Entsetzen als die Stimme fortfuhr:
»Von dieser Zeit an, wenn die Sterne bluten bis zum vierten und letzten Zeichen wird es vier Jahreszeiten des Friedens geben.
In diesen vier Jahreszeiten müssen sie tief in der Wildnis leben und ein neues Zuhause finden, das der Erde und dem Schöpfer nahe ist.
Nur die Kinder der Erde werden überleben. Sie müssen die Philosophie der Erde leben und dürfen nie wieder zurückkehren zum Denken der Menschen.

Und Überleben wird nicht alles sein, denn die Kinder der Erde müssen auch vertraut sein mit dem Geist. Und sag ihnen auch, daß sie nicht zögern sollen, wenn das dritte Zeichen in den Sternen zu sehen ist, denn es sind doch vier Jahreszeiten zur Flucht.«
Großvater sagte, daß die Stimme und der rote Himmel für eine Woche blieben und dann waren sie weg, so schnell wie sie gekommen waren.

Großvater erinnerte sich nicht, wie viele Tage er am Höhleneingang verbracht hatte. Es war in der letzten Nacht an der Ewigen Höhle, als die vierte Vision zu Großvater kam, diesmal gebracht von der Stimme eines jungen Kindes.
Das Kind sprach:
»Das vierte und letzte Zeichen wird in den nächsten zehn Wintern erscheinen, die der Nacht folgen, in der die Sterne bluten.
Während dieser Zeit wird die Erde sich selbst heilen und die Menschen werden sterben.

In diesen zehn Jahren müssen sich die Kinder der Erde in der Wildnis versteckt halten. Sie dürfen keine dauerhaften Lager machen, sondern müssen umherziehen, um Kontakt mit den letzten verbleibenden Kräften der Menschen zu vermeiden.

Sie müssen versteckt bleiben, wie die alten Fährtensucher und den inneren Drang bekämpfen, der sie zur Rückkehr der Selbstzerstörung der Menschen verleitet. Neugier könnte viele töten
(Mein Kommentar: Krieg, Atomarer Anschlag)

Dann war langes Schweigen, bis Großvater zu dem Kind sprach und fragte:
»Und was passiert mit der Welt der Menschen?«

Da war wieder eine lange Zeit des Schweigens bis endlich das Kind wieder sprach:

»Es wird eine große Hungersnot geben in der ganzen Welt, wie sie sich die Menschheit nicht vorstellen kann.
Wasser wird ungenießbar, die Gifte der Sünden der Menschen geraten in die Gewässer des Erdbodens, der Seen und der Flüsse.
Getreide wird nicht mehr wachsen, die Tiere der Menschen werden sterben und Krankheit wird die Massen töten.
Die Enkelkinder werden sich von den Resten des Todes ernähren und überall werden Schreie von Schmerz und Pein zu hören sein.

Umherziehende Banden werden andere Menschen jagen und umbringen, um sie zu essen, und das Wasser wird ständig knapp sein und immer knapper werden mit jedem Jahr.

Das Land, das Wasser und die Luft, all das wird vergiftet sein und die Menschheit wird in dem Zorn des Schöpfers leben.

Der Mensch wird sich zuerst in den Städten verstecken, doch dort wird er sterben.
Einige wenige werden in die Wildnis fliehen, doch die Wildnis wird sie vernichten.

Die Menschen werden vernichtet, ihre Städte zerstört und es ist so, daß die Enkelkinder für die Sünden ihrer Großväter und Großmütter bezahlen müssen.«

»Ist denn da keine Hoffnung?« fragte Großvater.
Das Kind sprach wieder:
»Es ist nur Hoffnung während der Zeit des ersten und zweiten Zeichens. Beim dritten Zeichen, der Nacht des Blutens, ist keine Hoffnung mehr, nur die Kinder der Erde werden überleben.

Den Menschen werden diese Warnungen gegeben: wenn unbeachtet, kann dort keine Hoffnung mehr sein, nur die Kinder der Erde werden sich selbst reinigen vom zerstörerischen Denken der Menschheit.
Die Kinder der Erde werden eine neue Hoffnung in die Gesellschaft bringen, sie leben verbunden mit der Erde und dem Geist.«

Dann war Ruhe, die Landschaft klärte sich auf und kehrte in ihren normalen Zustand zurück und auch Großvater kam von seiner Vision zurück.
Aufgerüttelt, sagte er, wanderte er in der nächsten Saison umher, versuchte zu verstehen, warum er auserwählt wurde.




Hilarion (1990er Jahre)

Mediale Durchsagen einer interstellaren Wesenheit, veröffentlicht in mehreren Texten:

Botschaft an Maurice B. Cooke, Toronto-Brief 2, Januar 1998

Schon vor vielen Jahrhunderten wurde entschieden, daß, wenn die Menschheit es bis zum Ende des zweiten Jahrtausends nicht geschafft haben sollte, ihre Reinheit wieder zurückzugewinnen, Ereignisse arrangiert werden sollten, die dies von außen bewerkstelligen würden. Leider sind Niedrigkeit, Gewalttätigkeit, und Selbstsüchtigkeit so stark verbreitet unter der Bevölkerung der Erde, daß es so scheint, als wäre eine Reinigung nur dadurch zu erzielen, daß praktisch die gesamte Zivilisation beseitigt wird, was den Tod von Milliarden mit sich brächte, und ganz von neuem anzufangen.

Und doch ist es noch nicht zu spät, dieses Wunder von innerhalb der Menschheit hervorzubringen! Die Menschen besitzen die Gabe des Freien Willens und haben dieses wunderbare Geschenk schon mehr als einmal benutzt, um sich aus einer anscheinend hoffnungslosen Situation zu befreien. Aus diesem Grunde wurde beschlossen, nur langsam Druck auf die menschliche Bevölkerung auszuüben, und gleichzeitig sicherzustellen, daß eine geschriebene Erklärung der Lage und der diesbezüglichen Hintergründe zur Verfügung stünde.

Die Lehre vom Hintergrund des Leidens wurde zur Zeit Christi begonnen und ist seitdem in zahllose heilige Schriften, Channellings und Prophezeiungen eingeflossen. Es ist unsere ehrliche Hoffnung, daß die Menschheit in den Jahren bis zum Jahr 2000 den Schlüssel zu ihrer eigenen Rettung findet und daß es sich als nicht notwendig erweisen wird, die fortgeschritteneren Seelen fortzunehmen, während der Rest zusammen mit dem, was von der gegenwärtigen Zivilisation übrig ist, zerstört wird.

Wir verlieren zwar nie die Hoffnung, daß die Menschheit die inneren Reserven finden kann, um diese Aufgabe zu meistern, aber auf der anderen Seite fühlen wir uns keineswegs ermutigt durch die Wahrscheinlichkeit, die uns unsere Prognose-Instrumente zur augenblicklichen Zeit, da wir dieses diktieren, anzeigen. Die Bemühungen der Suchenden dieser Welt haben dazu beigetragen, daß größere Druckausübung auf die letzten Jahre des gegenwärtigen Jahrhunderts verschoben wurde, und auch daß die Schicksalsschläge, die bereits in Ländern stattfanden, die Ihr als die Dritte Welt bezeichnet, weniger katastrophal ausfielen.

Aber es hat sich noch kein bedeutender Umschwung des Bewußtseins gezeigt; es hat bei dem Großteil der Bevölkerung noch nicht die Hinwendung zu der Inneren Quelle stattgefunden, die allein die Zerstörung der gegenwärtigen Zivilisation verhindern kann.

Wir haben oben gesagt, daß der Druck nur allmählich angewandt würde. Der Grund, warum die Schwierigkeiten schrittweise anstatt plötzlich zur Anwendung kommen, ist in der Tatsache zu suchen, daß wir nicht genau voraussagen können, wie der Mensch von seiner Option des Freien Willens Gebrauch machen wird. Natürlich besteht der Wunsch, die Anzahl der sich ereignenden Todesfälle so gering wie möglich zu halten, und es besteht die Auffassung, daß eine langsame Zunahme der Schwierigkeiten und des damit verbundenen Drucks Eurer Rasse die Möglichkeit gibt, sich gemeinsam dafür zu entscheiden, ins Licht voranzuschreiten, ehe es zu spät ist für eine Rettung.

Wir haben bereits zuvor in diesem Buch und in unseren anderen Schriften auf die Art von Ereignissen hingewiesen, die während der zunehmend schwierigeren Phasen zu überstehen wären, jedoch meinen wir, daß ein kurzer Überblick hier sinnvoll wäre.

Terrestrische Ursachen

Die Bevölkerung der Erde wird zunächst einmal den Konsequenzen ihres Herumpfuschens mit der Natur ausgeliefert werden: Verschmutzung, Abbau von Bodenschätzen bis zum Letzten, Zerstörung des Regenwaldes in den Äquator-Gebieten usw. Diese Raubzüge haben bereits zu einem Ungleichgewicht der natürlichen Zyklen geführt, und dies wird zur Entfesselung der Kräfte der Natur führen, da diese versucht, ihr Gleichgewicht wiederherzustellen.

Die Krise der Natur wird sich zunächst in der Auslösung gewaltiger Wind-Stürme zeigen, die mit einem einzigen Schlag ganze Waldgebiete flachlegen können. Zunächst wird die Zerstörung auf weniger bewohnte Gebiete beschränkt sein, aber wenn die Menschheit die Zeichen nicht richtig versteht und weiterhin die Natur mißbraucht, dann wird die Verwüstung durch den Wind sich auch auf größere Städte in Nordamerika erstrecken.

Wenn die vorgenannten Demonstrationen nicht zu einer Bewußtseinsveränderung in großem Maßstab führen, dann wird die nächste Phase Meere und Ozeane umfassen, die von den ständigen atmosphärischen Stürmen in eine Raserei gepeitscht werden. Riesige Wellen, Fluten und Tsunamis (Wellen, die sich sehr schnell fortbewegen und sehr hoch sind, ausgelöst durch Unterwasser-Beben oder ähnliche Bewegungen, das Wort ist japanischen Ursprungs) werden dieZerstörung durch Wassermassen weit ins Land hineintragen, und viele tief liegende Gebiete werden von ihrer bisherigen Bevölkerung verlassen werden, vertrieben durch wiederholte Überflutungen und Verwüstungen.

Und wenn das Wüten der Meere nicht einen großen Teil der überlebenden Menschen dazu bringt, zu erkennen was geschieht, und die entsprechenden Schritte im Hinblick auf die Einigkeit der Menschen einzuleiten, dann wird die letzte natürliche Verheerung entfesselt: Erdbeben und vulkanische Aktivitäten, begleitet vom Versinken und Überschwemmen großer Teile amerikanischer und europäischer Landmassen.

Als kleine Nebenbemerkung ist es durchaus wert hervorgehoben zu werden, daß die vorgenannte Druckausübung des natürlichen Fortschreitens von Luft zu Wasser zu Land folgt. Jene, die mit dem überlieferten System der Entsprechungen vertraut sind, werden sich erinnern, daß Luft dem mentalen Reich entspricht, daß Wasser mit dem Gefühlsbereich in Beziehung gesetzt wird, und daß »Land« oder Erde mit der physischen Ebene der Erfahrungen zu tun hat. Jedes menschliche Wesen verkörpert jede dieser drei Facetten.


Außerirdische Ursachen

Wenn es sich zeigt, daß der allmähliche Druck von seiten der Erde nicht ausreicht, um die Menschheit dazu zu veranlassen, sich von den alten Verhaltensmustern der Rivalität und des Mißtrauens abzuwenden und einander Herzen und Hände zu reichen, um eine Welt frei von Zwietracht zu erschaffen, dann wird das außerirdische Stadium der Schwierigkeiten Einlaß finden (und sich möglicherweise mit dem Endstadium des irdischen Drucks überschneiden).

Diese neue Phase wird wiederum der Progression Luft/Wasser/Land folgen, aber die jeweiligen Phänomene werden ihren Ursprung außerhalb des Planeten haben. Es wird der Erde gestattet, ein oder mehrmals durch einen umlaufenden Schweif von Raum-Schutt zu passieren, der sowohl aus gasförmigen Materialien besteht wie auch aus unzähligen festen Körpern mit Durchmessern von ein paar Millimetern bis zu mehreren Kilometern. Wir haben schon auf die Folgen einer solchen Begegnung angespielt, nämlich den Zusammenstoß eines großen Asteroiden mit der Erde.

Wir haben allerdings nicht darauf hingewiesen, daß einer solchen Kollision höchstwahrscheinlich noch andere Phänomene in einer früheren Phase vorausgehen würden — in der Hoffnung, daß die Menschheit sich früh genug zu einer universellen Bruderschaft zusammenschließt und die Notwendigkeit eines größeren asteroiden Einschlags überflüssig macht.

Seht nun, wie diese Ereignisse, die ihren Ursprung im Raum haben, ebenfalls einem Übergang von Luft zu Wasser zu Land folgen: Das erste Stadium wäre von phänomenalen Schauspielen am Himmel gekennzeichnet, wenn die obere Atmosphäre mit den verschiedenen gasförmigen Materialien in dem umlaufenden Schweif von Schutt in Berührung käme.

Chemische Reaktionen in jenen Höhen würden riesige Lichtflächen und Flammenmeere hervorbringen, die bei Tage sichtbar wären und den nächtlichen Himmel hell genug erleuchten würden, daß man dabei ein Buch lesen könnte. Andere Reaktionen würden giftige oder unangenehm riechende Dämpfe auslösen, die auf die Oberfläche der Erde herabsinken würden und die verbleibende Bevölkerung der Erde vergiften oder ihr Unbehagen bereiten würden. Dieses erste Stadium würde die »Luft«-Phase darstellen.

Wenn diese furchteinflößenden Zeichen nicht die gewünschte Wirkung hätten, dann würde die »Wasser«-Phase eingeleitet. In diesem Stadium würden Millionen brennender Feuerkugeln auf die Meere und Ozeane des Planeten auftreffen, während die Erde durch einen anderen Teil des Schutt-Schweifes passiert. Die Feuerkugeln bestünden aus den mittelgroßen Körpern in dem umlaufenden Schweif, bis zu einem Durchmesser von vielleicht anderthalb Metern.

Die größeren derselben würden tatsächlich auf die Wasser-Oberfläche auftreffen, während die kleineren aufgrund der atmosphärischen Reibung bereits vor dem Auftreffen verglühen würden. Eine der Hauptfolgen dieser Phase wäre, daß flache Gewässer für die meisten Wassertiere unbewohnbar würden. Die Fischerei-Industrie käme praktisch zum Stillstand, und die Menschheit müßte sich nach einer anderen preiswerten Quelle konzentrierten Eiweißes umsehen.

Wenn die vorgenannten »Wasser«-Aspekte des außerirdischen Drucks die Bevölkerung der Erde nicht zu den beabsichtigten Änderungen veranlassen, dann wird die »Land«-Phase eingeleitet, indem es einem großen Asteroiden gestattet wird, auf die Erde aufzuprallen. Der Leser könnte erwarten, daß die Kollision auf dem Land erfolgt — gemäß dem dritten Teil des Luft/Wasser/Erde-Symbolismus. Da jedoch ein derartiger Körper sich mit einer Geschwindigkeit von mindestens elf Kilometern pro Sekunde (etwa 40.320 km/h) fortbewegen würde, »sähe« für ihn eine Wasseroberfläche wie fester Granit aus.

Folglich wäre die Auswirkung bei einer Wasseroberfläche beinahe dieselbe wie bei einem Aufschlag auf Land: die augenblickliche Verdampfung des Asteroiden in einer Explosion, die vielhundertfach stärker wäre als die stärkste Nuklearbombe, die je gezündet wurde, würde die Entstehung einer riesigen elektromagnetischen Welle bewirken, die alle Telephon-, Radio- und Fernseh-Verbindungen unterbrechen würde, eine atmospärische Druckwelle, die stark genug wäre, sämtliche Bäume und Gebäude im Umkreis von Hunderten von Kilometern des Einschlags dem Erdboden gleich zu machen, Millionen Tonnen von Schutt und Wasser in Dampfform würden in die Atmosphäre geschleudert, und — als hauptsächlicher »Land«-Effekt — würde sich eine riesige Druckwelle in der Erdkruste in alle Richtungen vom Einschlagspunkt aus rund um den Globus ausbreiten und Bewegungs-Spasmen von Amplituden bis zu fünf Metern verursachen und damit noch nie dagewesene Erdbeben und Vulkantätigkeit auslösen (weitaus schlimmer als während der ersten Phase) und buchstäblich jedes Gebäude auf die sich schüttelnde Erde werfen in einem Zerstörungsanfall von bis dahin nie erlebtem Ausmaß.


Übernatürliche Ursachen

Ein solcher Zusammenprall eines Asteroiden mit der Erde, wie oben beschrieben, würde mit größter Wahrscheinlichkeit alles auslöschen, was an menschlicher Zivilisation zum Zeitpunkt des Einschlags noch vorhanden wäre.

Aus diesem Grunde wird dieses kulminierende Ereignis so lange zurückgehalten bis es offensichtlich ist, daß keine andere Wahl bleibt. Während des 12monatigen Zeitraums, der bis zu dieser letzten Entscheidung verbleibt, werden eine Reihe von offensichtlich übernatürlichen Geschehnissen stattfinden — Ereignisse, die von den meisten Menschen als außerhalb des Natürlichen erkannt werden.

Trotz der »Erklärungen« seitens der Wissenschaftler und trotz der systematischen Spötterei der Medien wird der größte Teil der noch vorhandenen Bevölkerung in ihrem Innersten wissen, daß diese Erscheinungen als Warnungen für die Menschen gedacht sind, daß die Zeit knapp wird und daß das Fenster für eine mögliche Rettung sich bald schließen wird. Alles wird davon abhängen, ob dieses Wissen die Menschheit veranlassen wird, umgehend den großen Sprung vom Fische-Zeitalter zum Wassermann-Zeitalter zu tun und Angst, Argwohn und Haß des alten Verhaltensmusters hinter sich zu lassen und stattdessen die Eigenschaften des neuen Zeitalters anzunehmen, nämlich Einigkeit, Liebe und Fürsorge füreinander.

Es ist uns nicht gestattet, detaillierte Beschreibungen der übernatürlichen Ereignisse zu geben, die geplant sind. Es reicht, daß diese Warnungen dem Leser dieses Buches vorgelegt wurden. Wenn die Ereignisse auftreten, werden jene, die »Augen haben, zu sehen«, verstehen, was geschieht.

Eine kurze Bemerkung ist noch angebracht zu dem enormen Verlust an Menschenleben, den die oben beschriebenen Ereignisse — falls sie eintreten — mit sich bringen werden. Wir wissen, daß andere Kanäle mehr Hoffnung angeboten und die Suchenden der Welt zu noch größeren Bemühungen angespornt haben — im Interesse ihrer Brüder, die sich noch immer nicht ändern wollen — und Verschonung von der Katastrophe versprachen, wenn nur genügend Menschen sich der Wahrheit öffnen würden.

Eine solche Verschonung ist eine echte Möglichkeit, und natürlich heißen wir alle derartigen Bemühungen gut. Aber die Zeit wird immer knapper. Die zugestandene Frist, innerhalb derer mehr als eine Milliarde gottverlassener Seelen vom Tode errettet werden können, ist beinahe abgelaufen. Wir glauben deshalb, daß dieses Buch Gelegenheit geben sollte, die Suchenden der Welt eindringlich zu bitten, sich nicht von der enormen Anzahl derer, die hinübergehen, lähmen zu lassen, sollte das volle Ausmaß des Sturmes erforderlich werden.

Bedenkt auch, daß der Tod lediglich ein Durchgang ist — ein Tor, durch das alle eines Tages schreiten müssen, die auf der Erde geboren wurden. Darüberhinaus kann ehrlich gesagt werden, daß viele Seelen im Augenblick des Todes größeren spirituellen Fortschritt erzielen als während ihres gesamten Lebens. Wir bitten daher alle Leser, die kommenden Umwälzungen aus einer höheren Perspektive zu betrachten und zu verstehen, daß es sich lediglich um die Geburtswehen des Neuen Zeitalters handelt.

Damit es im Wassermann-Zeitalter zum vollen Erblühen all dessen kommt, was gut und nobel ist in der Brust des Menschen, müssen die Irrtümer der letzten zweitausend Jahre weggewischt werden — ausgelöscht für immer aus dem Gedächtnis der Rasse. Unglücklicherweise zeigen die kürzlichen Ereignisse, daß kaum etwas anderes als eine größere Katastrophe dies herbeiführen kann.

Eine letzte Aufgabe bleibt uns noch, ehe wir dieses Buch zum Abschluß bringen. Wir möchten noch eine letzte Botschaft an den Leser richten, während dieser wunderschöne blaue Planet seiner Verabredung mit dem Schicksal entgegeneilt. Die Botschaft wird die gegenwärtigen Umwälzungen in vereinfachter Form erklären, und kann vervielfältigt und als eigenständige Veröffentlichung an andere weitergereicht werden.

Wir werden darin versuchen, eine bestimmte Gruppe von Menschen anzusprechen, die wir die »unbewußten Sucher« nennen wollen. Die Leser werden bemerken, daß es viele Seelen gibt, die gut, ehrlich und liebevoll sind, die sich aber nie veranlaßt fühlten, weitere spirituelle Aspekte zu erforschen. Einige wurden dazu erzogen, einer bestimmten Religion zu folgen, die sie lehrte, einen richtenden Gott zu fürchten und andere Gruppen oder Glaubenslehren als irrig anzusehen.

Andere, verwirrt durch offensichtliche Widersprüche bei ihrem ersten Kontakt mit der Religion, mögen Agnostiker geworden sein. Wieder andere, die entsetzt das viele Leid sahen, das die Menschen erdulden müssen, kamen vielleicht zu dem Schluß, daß kein liebender Gott solche Pein erlauben würde und daß es ihn daher nicht geben könne.

Wenn das Chaos sich ausbreitet, werden diese unbewußten Sucher unvorbereitet sein: nicht nur wird es ihnen an einer Glaubenslehre fehlen, die diese Ereignisse in eine tröstlichere Perspektive rückt, sondern sie werden sich auch um ihre Anghörigen und Freunde Sorgen machen — viele werden verzweifelt versuchen, Lebensmittel und Waffen anzuhäufen.

Sie werden nur sehen, wie alles auf eine Katastrophe zurast, und sie werden nicht wissen, daß all dies seit Jahrtausenden prophezeit wurde, und daß ein Teil dieser Prophezeiungen besagt, daß aus dieser schwierigen Zeit eine neue und gereinigte Menschen-Rasse hervorgehen wird — eine, die endlich gelernt haben wird, daß die ganze Menschheit eine einzige Familie ist, und daß Liebe, Brüderlichkeit und Einigkeit die einzigen Schritte zu der nächsten großen Phase ihres Abenteuers in der materiellen Ebene sein können.



Botschaft an Maurice B. Cooke, Toronto-Brief 3, Januar 1998

Der Weg, der vor uns liegt

Vor vielen tausenden von Jahren lebte auf einem Kontinent, der schon vor langer Zeit von den Wassern des Atlantik verschlungen wurde, eine Menschen-Rasse, die einen dem Eurigen vergleichbaren technischen Entwicklungsstand erreicht hatte und eine Zivilisation entwickelt, die den Bedürfnissen aller Bürger gerecht wurde. Es gab hauptsächlich zwei Arten innerhalb der Rasse: eine herrschende Gruppe von hochgewachsenen, hellhäutigen Menschen, die alle wichtigen Posten innehatte, und eine Gruppe von kleinerem Wuchs, dunkelhäutig und muskulös, die den größten Teil der körperlichen Arbeit erledigte.

Diese Regelung funktionierte zur Zufriedenheit aller. Die herrschende Klasse wußte, daß sie gegenüber der arbeitenden Klasse Verpflichtungen hatte: die Pflicht, sie in ihrer geistigen und gefühlsmäßigen Entwicklung zu fördern und sie gleichzeitig mit allergrößter Freundlichkeit zu behandeln.

Die Hochgewachsenen waren gelehrt worden, daß beide Arten der Rasse wechselweise benutzt wurden von Seelen, die ein und derselben Gruppe angehörten, und daß diese Seelen wiederholt in der einen oder anderen der beiden Arten inkarnierten, je nach dem, welche Lebens-Lektionen gelernt werden sollten. Im Laufe der Zeit verlor die herrschende Rasse langsam die überlieferten Lehren aus den Augen.

Sie begann, die Arbeiter mit Verachtung zu behandeln und sie als minderwertig zu betrachten — und nur zur Ausbeutung geeignet. Die Programme, die zur geistigen und gefühlsmäßigen Entwicklung der Arbeiter beitragen sollten, wurden abgeschafft.

Es wurden Gesetze erlassen, nach denen es ihnen nicht mehr gestattet war, innerhalb der großen Städte zu leben. Zu jener Zeit hatte sich die hochgewachsene Rasse technisch so weit entwickelt, daß nur noch sehr wenig manuelle Arbeit erforderlich war. Mit der Zeit waren beide Gruppen physisch vollständig voneinander getrennt. Die Arbeiter, im Stich gelassen von jenen, die früher einmal ihre Freunde gewesen waren und sie gelehrt und für sie gesorgt hatten, sanken in ein Stadium der Grausamkeit herab. Sie kämpften untereinander und plünderten die Siedlungen der hochgewachsenen Rasse, um sich Lebensmittel und anderes Notwendige zu beschaffen. Schließlich wurden die Arbeiter immer krankheitsanfälliger und ihre Zahl nahm ständig ab.

Die Seelengruppe, die wir hier beschrieben haben, ist natürlich die Eurige. Diese Gruppe hat versucht, die wesentlichen Lektionen der materiellen Ebene zu lernen, seit sie begann, diesen Planeten als ihre hauptsächliche Schule auf der physischen Ebene zu benutzen. Leider repräsentiert der Teil der Atlantis-Erfahrung, die wir gerade beschrieben haben, eine Phase des Verlernens — eine Phase, die dazu führte, daß die Seelengruppe an Boden verlor. Es wurde klar, daß dieses Experiment beendet werden mußte. Die Hüter, deren Obhut die menschliche Seelengruppe anvertraut war, entschieden, daß es nur einen Weg gäbe, dieses Ende herbeizuführen, und das war: den gesamten Kontinent im Ozean versinken zu lassen.

Die Überflutung kam nicht ohne vorherige Warnung. Die Hüter arrangierten viele kleinere Unglücksfälle, die sich zuvor ereigneten, und hofften, daß die Atlantiden erkennen würden, daß sie vom Weg nach oben abgekommen waren, und danach trachten würden, die notwendigen Änderungen herbeizuführen, ehe es zu spät wäre. Eine Minderheit unter ihnen erkannte die Warnungen vor der Katastrophe, und es gelang ihnen, von dem untergangsgeweihten Kontinent zu fliehen, ehe er sank. Selbst das Sinken geschah in Stadien, auch hier wieder, um jenen, die »Augen hatten, zu sehen«, die Möglichkeit zu geben, die Botschaft zu lesen.

Zeit bewegt sich in Kreisen. Der Bildschirm der menschlichen Geschichte wiederholt die großen Katastrophen viele Male, in der Hoffnung, daß die Menschen, die der Katastrophe gegenüberstehen, sich im Unterbewußtsein erinnern werden, daß sie dies alles schon einmal erlebt haben, und daß sie nicht nur erkennen, daß diese Verhängnisse eine Ursache haben, sondern auch, daß sie selbst diese Ursache sind.

In der jetzigen letzten Dekade des zwanzigsten Jahrhunderts wird der menschlichen Rasse noch einmal gezeigt, daß »Tod der Sünde Lohn« ist — nicht im buchstäblichen Sinn dieses biblischen Ausdrucks, sondern nach seiner richtigen metaphorischen Auslegung: daß langfristiger Ungehorsam gegenüber den kosmischen Gesetzen zum Scheitern des Systems führt, das die planetarische Existenz des Menschen erhält.

Die Menschen meinen, sie könnten mit allen niederen Reichen umgehen wie es ihnen beliebt — Wälder verwüsten, Meere und Flüsse verschmutzen, sich mit den Kadavern der Tiere vollfüllen — und daß diese Handlungen keinerlei Konsequenzen hätten. Sie meinen, daß sie ihre geistige Energie in die Herstellung apokalyptischer Waffen stecken könnten, mit denen sie Millionen auf einmal töten können — daß sie aber andererseits verhindern könnten, daß diese Energie sich im Gebrauch dieser Waffen »manifestiert«.

Vielleicht am schlimmsten von allem ist, daß sie glauben, es sei ihr gutes Recht, generationenlang Haß und Ärger mit sich herumzutragen und dabei nicht einmal erkennen, daß es nur ihre eigene Seele ist, die sie mit solcher Negativität beflecken.

Alles auf Erden hat jedoch seinen Preis, und jede Schuld hat ihren Tag der Abrechnung. Für die Menschen auf diesem Planeten ist dieser Tag jetzt gekommen.

Ebenso wie in Atlantis wird der Druck auf die Menschheit, sich zu spiritualisieren, langsam zunehmen — und jenen, die sich noch ein bißchen an intuitiver Bewußtheit bewahrt haben, wird Gelegenheit gegeben, den gähnenden Abgund der Vernichtung zu erkennen, dem die Rasse entgegeneilt.

Wenn genügend Seelen die notwendigen Änderungen vornehmen, ist es möglich — selbst zu dieser späten Stunde — den vollkommenen Zerfall der menschlichen Zivilisation zu vermeiden. Nur die Zeit wird zeigen, wie man sich aus dieser Sackgasse befreien wird, denn die Menschheit hat die Gabe des Freien Willens, und keine höhere spirituelle Quelle kann genau voraussagen, wie diese Gabe angewandt wird.

Seht, wie sich die Ereignisse entwickeln. Wenn Ihr voller Angst seid, daß Chaos und Zerstörung niemals enden werden und daß Ihr die letzten Tage der Menschheit auf Erden erlebt, dann denkt daran, daß diese Dinge lediglich der Auftakt sind zur Entstehung einer neuen und spiritualisierten Menschenrasse, welcher ein goldenes Zeitalter des Friedens, der Bruderschaft und der Einigkeit versprochen wurde.

Dieses goldene Zeitalter ist nicht mehr weit entfernt, nach der Zeitmessung der Menschen. Es wird eine kurze Frist der Dunkelheit kommen, aber dann wird der Morgen anbrechen, und damit wird eine Ära unglaublichen Fortschritts beginnen, sowohl materiell wie auch spirituell, wahrhaftig ein Zeitalter der Wunder.

Ihr könnt an dieser wundervollen Erfahrung teilhaben. Ihr müßt nur weiterhin Freundlichkeit und Menschenliebe üben und jedem anderen helfen, sooft sich die Gelegenheit dazu bietet. Vor allen Dingen habt Vertrauen, daß es einen höheren Plan gibt, der hinter all den negativen Erscheinungen auf der Erde steht, und daß die immer dunkleren Schatten um Euch herum sich bald auflösen werden.

Wenn Ihr Euch nicht dazu bringen könnt, an eine liebende Schöpfer-Quelle zu glauben, die Eure Welt erhält, dann glaubt zumindest an Euch selbst — oder an den unaufhaltsamen Sieg von Wahrheit und Gütigkeit — oder an den noblen Kern, der jedem Menschen innewohnt. Wenn Ihr dies tut, dann lebt Ihr den Glauben, ohne den die Lebensreise jeden Sinn verliert und der Berg spiritueller Errungenschaft nie bestiegen werden kann.

Möge der Frieden und Segen aller höheren Wesen, die sich des menschlichen Ringens annehmen, Euch für immer umgeben.

Hilarion

Informationen zum "Blauen Stern"

Sterne: Riesen und Zwerge

Die nachfolgende Auflistung erklärt die Begriffe die in der Beschreibung von Zuständen der Sterne gebraucht werden. Dabei ist auch eine Sternbezeichnung die keinen Stern ergibt, sondern einen Planeten. Es ist die Bezeichnung 'Brauner Zwerg'

Blauer Stern:
Ohne besondere Bezeichnung bleiben junge Sterne. Sie senden ein intensives blaues Licht aus. Hieran kann man erkennen, daß der Stern gerade geboren wurde und mit maximal einigen millionen Jahren Alter, noch sehr jung ist.


Blauer Riese (Giants):
Ein Stern mit mehrfacher Sonnenmasse, in seinen besten Jahren. Dieser Stern wird 20mio Jahre nach seiner Entstehung, über den Zustand eines Roten Überriesen, in einer Supernova enden.

Roter Riese:
Ein Stern dessen Ausgangsmasse der der Sonne entsprach. Er hat sich kurz vor seinem Ende noch einmal aufgebläht und wird in den nächsten Jahrtausenden sterben. Weil er an der Oberfläche kälter ist, strahlt er viel rotes Licht ab, was zu seinem Namen führte. Rote Riesen enden als Weiße Zwerge und hinterlassen planetarische Nebel.

Weiße Feder vom Bärenstamm der Hopi-Indianer

die vierte Welt wird bald enden, und die fünfte Welt wird beginnen. Das wissen die Ältesten überall. Die Zeichen haben sich über viele Jahre erfüllt und nur wenige sind geblieben.

Das ist das erste Zeichen: Uns wurde berichtet vom Kommen weißhäutiger Menschen, Menschen, die das Land, was nicht ihres war, nahmen, die ihre Tiere mit Donner erschlugen. (Gewehre)

Das ist das zweite Zeichen: Unsere Länder werden das Kommen drehender Räder, gefüllt mit Stimmen, sehen. (Wagen)

Das ist das dritte Zeichen: Ein starkes Vieh wie ein Büffel mit großen, langen Hörnern wird das Land in großer Zahl überrennen. (Longhornrind)

Das ist das vierte Zeichen: Das Land wird durchzogen von Schlangen aus Eisen. (Eisenbahnen)

Das ist das fünfte Zeichen: Das Land wird kreuz und quer durchzogen von einem gigantischen Spinnennetz. (Elektrizitäts- und Telefonleitungen)

Das ist das sechste Zeichen: Das Land wird kreuz und quer durchzogen mit Flüssen aus Stein, die Bilder in der Sonne machen. (Asphaltstraßen mit Luftspiegelungseffekten)

Das ist das siebte Zeichen: Ihr werdet hören, daß die See sich schwarz färbt und viele lebende Wesen sterben deswegen. (Ölverschmutzung)

Das ist das achte Zeichen: Ihr werdet viele Junge sehen, die ihr Haar lang tragen wie unsere Leute, die kommen und sich mit den Eingeborenen treffen, um unsere Weisheit und unsere Lebensweise zu lernen. (Hippies)

Und das ist das neunte und LETZTE Zeichen:
Ihr werdet von einem Haus im Himmel hören, über der Erde, das mit einem großen Knall zur Erde fällt. '
Es wird als ein blauer Stern erscheinen. Sehr bald danach werden die Zeremonien der Hopi verschwinden. (eine Raumstation)

Das sind die Zeichen, daß die große Zerstörung nahe ist:

Die Welt wird hin und hergeschüttelt werden. Der weiße Mann wird Menschen in anderen Ländern töten, in den Ländern, die zuerst das Licht der Weisheit besaßen.

Es wird viele Säulen des Rauchs und des Feuers geben, die der weiße Mann in Wüsten gemacht hat, nicht weit von hier. Die, die bei den Hopi bleiben und hier weiterleben, werden sicher sein. Da werden viele sein zum Wiederaufbau. Und bald, sehr bald danach wird Pahana wiederkehren. Und mit ihm kommt die Morgendämmerung der fünften Welt.

Er wird die Saat seiner Weisheit in unsere Herzen einpflanzen. Gerade jetzt werden die Saaten eingepflanzt. Sie werden den Weg ebnen zum Eintreten in die fünfte Welt.

Die Prophezeiungen der Hopi (nordamerik. Indianer)

Erscheinen der fünften Welt

Das Ende aller Hopi-Zeremonien kommt, wenn Kachina seine Maske während eines Tanzes auf der Plaza vor uneingeweihten Kindern entfernt. Für eine Weile wird es keine Zeremonien und keinen Glauben geben. Dann wird Oraibi in seinen Glauben und seinen Zeremonien verjüngt. Das markiert den Start eines neuen Zyklus des Hopi-Lebens.

Der dritte Weltkrieg wird dort angefangen, wo die Menschen zuerst das Licht (göttliche Weisheit oder Intelligenz) in den anderen alten Ländern verkündeten (Indien, China, islamische Staaten, Afrika).

Die Vereinigten Staaten, Land und Leute, werden zerstört durch Atombomben und Radioaktivität. Nur die Hopis und ihr Heimatland werden bewahrt wie eine Oase, in die Flüchtlinge fliehen werden. Bombenschutz ist ein Trugschluß. Es sind nur materalistisch eingestellte Menschen, die Schutzräume machen. Die, die Frieden in ihren Herzen haben, haben bereits den großen Schutz des Lebens. Das ist kein Schutz für Böses. Die, die keinen Anteil an der Spaltung der Welt durch Ideologien haben, sind bereit, ein Leben in einer anderen Welt aufzunehmen, egal ob Schwarzer, Weißer, Roter oder Gelber. Sie sind alle eins, Brüder.

Der Krieg wird ein geistiger Konflikt sein mit materiellen Dingen. Materielle Dinge werden zerstört durch geistige Wesen, die übrigbleiben, um eine Welt und eine Nation unter einer Kraft zu schaffen, die des Schöpfers.

Es ist nicht mehr lange bis dahin. Es wird geschehen, wenn der Saquasohuh-Kachina auf der Plaza tanzt.

Er stellt einen blauen Stern dar, der weit entfernt und jetzt noch unsichtbar ist, der aber bald in Erscheinung treten wird. Die Zeit wird auch von einem Lied angezeigt, das man während der Wuwuchim- Zeremonie singt. Es wurde 1914, kurz vor dem Ersten, und wieder 1940, kurz vor Amerikas Eintritt in den Zweiten Weltkrieg gesungen und es beschreibt die Uneinigkeit, die Verdorbenheit und den Haß, die das Ritual der Hopi entstellten, und sich dann auf der ganzen Welt ausgebreitet haben. Dieses Lied wurde auch vor nicht allzulanger Zeit während der Wuwuchim-Zeremonie gesungen.

Der Aufstieg in die fünfte Welt hat bereits begonnen. Er wird durch die demütigen Menschen der kleinen Nationen, Stämme und rassischen Minderheiten gemacht. Man kann dies an der Erde selbst ablesen.
Pflanzenformen vergangener Welten tauchen plötzlich als Samen auf. Das könnte der Anlaß sein zu einem neuartigen Studium der Botanik, wenn nur die Menschen weise genug wären, diese Zeichen zu lesen.
Dieselbe Art von Samen wird auch in Gestalt von Sternen in den Himmel gesät. Die gleichen Samen werden auch in unsere Herzen gesät. Sie sind alle ein und dasselbe, es kommt nur darauf an, wie man es betrachtet. Das ist es, woraus sich der Aufstieg in die nächste, die fünfte Welt ergibt.

Das sind die neun wichtigsten Prophezeiungen der Hopi, die mit der Erschaffung der neun Welten verbunden sind: die drei vergangenen Welten, auf denen wir gelebt haben, die gegenwärtige vierte Welt, die zukünftigen drei Welten, die wir noch erleben werden und die Welt Taiowas, des Schöpfers und die seines Neffen Sotuknang.

Vorangegangener Teil ist aus dem »Buch der Hopi« von Frank Waters. Dieser Teil der Hopi-Prophezeiungen wurde viele Male weitergegeben.

Arthur Conan Doyle (1859–1930)

Eine Periode natürlicher Erschütterungen wird es geben, in der ein großer Teil der menschlichen Rasse umkommen wird.


Erdbeben großen Ausmaßes, enorme Flutwellen scheinen ihre Mittel zu sein.

Krieg erscheint nur im frühen Stadium und erscheint als ein Signal für die Krise, die folgt.
Die Krise wird sofort kommen. Die Zerstörung und Verwirrung des zivilisierten Lebens wird unglaublich sein.

Es wird eine kurze Periode des Chaos geben, gefolgt von einigem Wiederaufbau.

Die ganze Periode der Umwälzung wird ungefähr drei Jahre dauern.

Das Hauptzentrum der Zerstörung wird das östliche Mittelmeerbecken sein, wo nicht weniger als fünf Länder völlig verschwinden.
Im Atlantik wird Land aufsteigen. Das passiert auf Grund dieser Wellen, die über die Amerikaner große Katastrophen bringen; außerdem über die irischen und westeuropäischen Küsten, einschließlich der niedrigliegenden britischen Küsten.

Es deuten sich weiterhin große Umwälzungen im Südpazifik und der japanischen Region an.

Die Menschheit kann gerettet werden durch die Rückkehr zu ihren geistigen Werten.

Ein Seher aus Westfalen (19. Jahrhundert)

Wenn die Zeit nahe sein wird, dann wissen die Menschen vor Hoffahrt nicht, wie sie sich kleiden sollen.

Abends wird man sagen: Friede! Friede! und morgens steht der Feind schon vor der Tür.

Der Krieg folgt auf einen Winter, der kein Winter ist, wo nur lappenhoher Schnee fällt.

Die Schlüsselblumen blühen in diesem Jahr sehr früh, und den Kühen geht schon im April das Gras bis an die Knie.

Der Roggen wird vor der Schlacht am Birkenbaum erst eingefahren, der Hafer aber nicht.

Wenn die Brüdericher auf Krautweih (Mariä Himmelfahrt am 15. 8.) aus dem Hochamte kommen, steht rund um die Kirche alles voll Soldaten.

Josef Stockert (1947)

Jeder sorgt nur für sich.


Priester werden sich uneins, selbst Bischöfe wissen nicht mehr, wo aus und ein. Gläubige ziehen sich zurück, die Stufen zu den Altären werden vom Blut hingemordeter Priester und Gläubigen befleckt sein.

Panzer überrollen Deutschland. Diese Panzer werden von Osten kommen und mit großer Schnelligkeit gegen Westen fahren.
Wo sich ihnen Hindernisse in den Weg stellen, machen sie mit ihrer Übermacht alles dem Erdboden gleich.

In drei Zügen ziehen sie nach Westen, an die Nordsee, nach Mitteldeutschland und im Süden entlang der Alpen, soweit ich mich erinnern kann. Vor Angst fliehen die Menschen nach Westen.

In Frankreich werden die Straßen von Flüchtenden und von Autos verstopft sein und es wird kein Vor und kein Zurück geben.

Männer und Frauen werden gewaltsam ins feindliche Heer eingezogen; wer sich weigert, wird erschossen.

Lebensmittel und alles, was das feindliche Heer braucht, wird der Bevölkerung enteignet. Die Panzerzüge der Russen werden bis zum Rhein kommen. Das ganze Land wird wimmeln von fremden Soldaten und jeder wird morden und die Frauen vergewaltigen, wie er will.

Das Volk wird weder Eigentum, noch sonst was besitzen, viele werden keine Wohnung mehr haben und in Verstecken hausen.

So sah ich Todesengel ausziehen und ihre Giftschalen über die gesamte Menschheit ausleeren.

Ganze Völker werden sterben.

Die große Katastrophe wird natürlich beginnen und übernatürlich enden.

Denkt daran, was das heißt; natürlich und übernatürlich! Gott wird selbst eingreifen.

Die Erde wird aus ihrer Bahn geworfen und die Sonne wird ihr keinen Schein mehr geben.

Finsternis wird sein auf dem ganzen Erdball zweiundsiebzig Stunden lang.

In dieser Finsternis wird kein Licht brennen, außer dem Licht des Glaubens und geweihter Kerzen, das jedem erhalten bleibt, der die Bitte der Gottesmutter treu erfüllt hat.

Die wahren Christen werden in dieser Zeit Fenster und Türen schließen und verhängen und sich um das Kreuz und das Bild der seligsten Jungfrau im Gebet versammeln.

Schauet nicht hinaus und seid nicht neugierig, was draußen vorgeht, sonst müßt ihr sterben!

Zwei Drittel der Menschheit wird von der Erde genommen sein, bis die Menschen von neuem Gott verlassen.

Es wird nun eine fruchtbare Friedenszeit sein.

Als ich das furchtbare Strafgericht Gottes geschaut hatte, war ich innerlich gebrochen. Es vergingen Tage, Wochen und Jahre, und so oft ich an jene furchtbare Nacht dachte, war ich neu gebrochen.

Zurück (450 B)

Jakob Lorber (1800–1864) / Erdbeben und Überflutungen

Am linken Drauufer inmitten von Weinbergen in der Ortschaft Kanischa der Pfarrei Jahring, wo der Vater Michael Lorber seine Bergholdengründe bewirtschaftete, wurde Jakob Lorber am 22. Juli 1800 geboren. Und nicht zufällig wuchs er in einem armen, jedoch für Kunst und Religion offenen Haus in dieser ländlichen Umgebung heran. Sein Diplom als Hauptschullehrer erwarb er 1829 in Graz, der steiermärkischen Landeshauptstadt, wo er aber keine entsprechende Anstellung fand, so daß er weiterhin intensive Musikstudien betrieb, komponierte, Gesangs und Violin-Unterricht gab und gelegentlich auch öffentliche Konzerte.

Zunehmende und erstarkende Stürme, Erdbeben und Überflutungen als Endzeitkennzeichen...

»Es werden da sein große Stürme auf dem Lande und auf dem Meere sowie Erdbeben. Das Meer wird an vielen Orten die Ufer überfluten. Da werden die Menschen in große Furcht und Angst versetzt werden vor Erwartung der Dinge, die über die Erde kommen werden.«

»Asien wird durch ein großes Weltgericht geläutert werden.«

(Die aus Korea gebürtige Hellseherin Chou-Maja, die in Japan wohnt, hat für Mitte der achtziger Jahre für die japanischen Inseln eine unvorstellbare Katastrophe vorausgesagt, Chou-Maja wird dort ernst genommen, weil andere von ihr gemachte Aussagen zutreffend waren. In einem Bericht heißt es dazu: »Wie tief die heimliche Angst der Japaner vor einer Katastrophe ist, zeigt ein Buch mit dem Titel «Der Untergang Japans». Es schildert, wie gigantische Erdbeben und Vulkanausbrüche Japan nicht nur verwüsten, sondern die gesamte Insel-Nation schließlich ganz in den Tiefen des Meeres versinken lassen.«)

Vernichtung der Erde um die Jahrtausendwende...

»Die Erde wird fortbestehen, wie sie nach Noah (Sintflut) fortbestanden hat, und wird Meine helleren Kinder tragen, nur der zu sehr überhandgenommene Unflat wird von ihr entfernt werden und in eine Reinigungsanstalt kommen, an denen es in Meinem ewig großen Reich wahrlich keinen Mangel hat.«

Was bringt die Zeit um die Jahrtausendwende...

»Jesus hat seinen Jüngern gesagt, daß von jetzt an in nicht vollen 2 000 Jahren die Menschheit durch das große Lebensfeuer gereinigt werden müsse.«

Wie das Wissen um die Endzeit die Menschen erreicht...

»"Soll ich von dem Gericht, von dem Du uns heute erzählt hast, etwas auf das Pergament notieren?" fragte Johannes den Herrn, worauf ihm gesagt wurde: "Laß das gut sein, denn in jener Zeit werde Ich solche Dinge durch den Mund neu erweckter Seher und Propheten den Menschen, die eines guten Willens sind, offenbaren lassen." "Ich werde ihnen alles das, was jetzt bei Meiner Gegenwart gesprochen wird, durch ihr Herz in die Feder sagen." "... da die Menschen in jener Zeit beinahe durchgängig des Lesens und Schreibens kundig sein werden, so werden sie die neuen Bücher lesen und verstehen können. Und diese Art der Ausbreitung Meiner neu und rein wiedergegebenen Lehre aus den Himmeln wird dann um vieles schneller und wirksamer zu allen Menschen auf der ganzen Erde gebracht werden können als wie jetzt durch die Boten in Meinem Namen von Munde zu Munde."«

Die äußeren Katastrophen und Probleme zur Vernunftbringung der Menschheit...

»Reinigung der Menschheit durch das Feuer«. »Das Feuer wird heißen große und allgemeine Not, Elend und Trübsal, wie die Erde eine größere noch nie gesehen hat. Der Glaube wird erlöschen und die Liebe erkalten.« »Ein Volk erhebt sich wider das andere und wird es bekriegen mit Feuerwaffen.« »Es werden entstehen übermäßige Teuerung, Hungersnot, viele böse Krankheiten und Seuchen und Pestilenz bei Menschen, Tieren und Pflanzen. Auch werden kommen große Stürme, Erdbeben...« »Das ist die erste Art des Feuers.«

Kriege mit modernen Waffen, Atomkrieg...

»Die erfinderischen Menschen werden es mit den Waffen so weit treiben, daß dann bald kein Volk gegen das andere mehr einen Krieg wird anfangen können. Denn werden zwei Völker mit solchen Waffen sich anfallen, so werden sie sich auch leicht und bald bis auf den letzten Mann aufreiben, was gewiß keinem Teil einen wahren Sieg und Gewinn bringen wird. Das werden die Könige und Heerführer bald einsehen.« »Das ist die zweite Art des Feuers.«

Untergang der katholischen Kirche durch neue Propheten?

»Das dritte Feuer wird darin bestehen, daß Ich schon etliche hundert Jahre vorher stets heller erleuchtete Seher und Propheten erwecken werde.« »Diese Propheten, die der Kirche den Weg zu ihrem Untergang bahnen werden.« »Wie aber diese Nacht nun (zur Zeit Jesu) in den heidnischen, blinden und sinnlosen Zeremonien, die man Gottesdienst nennt, besteht, so wird sie auch in jenen Zeiten bestehen, aber durch die dritte Art des Feuers aus den Himmeln zerstört und vernichtet werden.«

Das Schicksal der Großstädte zur Endzeit...

»Die vierte Art des Feuers wird bestehen in großen natürlichen Erdrevolutionen aller Art und Gattung, und zwar namentlich an jenen Punkten der Erde, auf denen sich die Menschen zu große und prachtvolle Städte werden erbaut haben, in denen herrschen werden der größte Hochmut, die Lieblosigkeit, böse Sitten, falsche Gerichte, Macht, Ansehen, Trägheit und dabei andererseits die größte Armut, allerlei Not und Elend, herbeigeführt durch das zu hoch emporgewachsene Epikureertum der Großen und Mächtigen.«

»In solchen Städten werden aus übertriebener Gewinnsucht auch allerlei Fabriken im größten Maßstab errichtet werden, und es werden in ihnen anstelle der Menschenhände Feuer und Wasser arbeiten im Verbande von tausend kunstvollen, aus Erz angefertigten Maschinen. Die Feuerung wird mittels uralten Erdkohlen bewerkstelligt werden, welche die Menschen sich in übergroßen Massen aus den Tiefen der Erde verschaffen werden. Wenn solches Tun und Treiben durch die Gewalt des Feuers einmal seinen höchsten Punkt erreicht haben wird, dann wird denn auf solchen Punkten die Erdluft zu mächtig mit den brennbaren Ätherarten erfüllt werden, die sich dann bald da und dort entzünden und solche Städte und Gegenden in Schutt und Asche verwandeln werden samt vielen ihrer Bewohner; und das wird dann wohl auch eine große und wirksame Läuterung sein. Was aber das auf diese Art bewirkte Feuer nicht erreichen wird, das werden große Erdstürme allerart und Gattung dort erreichen, wo es nötig sein wird, denn ohne Not wird nichts zerstört werden.«

»Zu seinen Aposteln bemerkte Jesus hierzu ausdrücklich: "Das ist freilich eine Weissagung für eine noch ziemlich ferne Zukunft, die aber nicht unerfüllt bleiben wird."«

Gefahr für Mensch und Tier aus dem Kosmos...

»Wenn die Zahl der Reinen und Guten wie zu den Zeiten Noahs sich sehr verringern wird, dann soll die Erde abermals beschickt werden mit einem allgemeinen Gericht, in welchem weder der Menschen noch der Tiere, noch der Pflanzen geschont wird. Es werden da den stolzen Menschen nichts mehr nützen ihre feuer- und todspeienden Waffen, nichts ihre Burgen und ehernen Wege, auf denen sie mit der Schnelligkeit eines abgeschossenen Pfeiles dahinfahren werden, denn es wird ein Feind aus den Lüften angefahren kommen und wird sie alle verderben, die da allzeit Übles getan haben. Das wird sein eine wahre Krämer- und Wechslerzeit. Was Ich jüngst einmal zu Jerusalem im Tempel den Wechslern und Taubenkrämern tat, das werde Ich dann im großen tun auf der ganzen Erde und werde zerstören alle die Kramläden und Wechselbuden durch den Feind, den Ich aus den weiten Lufträumen der Erde senden werde wie einen dahinzuckenden Blitz mit großem Getöse und Gekrache. Wahrlich, gegen den werden vergeblich kämpfen alle die Heere der Erde, aber Meinen wenigen Freunden wird der große unbesiegbare Feind kein Leid antun und wird sie verschonen für eine ganz neue Pflanzschule, aus der neue und bessere Menschen hervorgehen werden.«

Die Rolle Amerikas zur geistigen Erneuerung...

»Es gibt ein gar großes Land im fernen Westen, das von allen Seiten vom großen Weltozean umflossen ist und nirgends über dem Meere mit der alten Welt zusammenhängt. Von jenem Land ausgehend, werden die Menschen zuerst große Dinge vernehmen, und diese werden auch im Westen Europas auftauchen, und es wird daraus ein helles Strahlen und Widerstrahlen entstehen. Die Lichter der Himmel werden sich begegnen, erkennen und sich unterstützen.«

Werden die Propheten und Warnzeichen beachtet werden?

»Es werden die Menschen gewarnt werden durch Seher und besondere Zeichen am Firmament, woran sich aber nur die wenigen Meinen kehren werden, während die Weltmenschen das alles nur für seltene Wirkungen der Natur ansehen werden...«

Hilfe durch außerirdische Wesen...

»Nun kommt die Zeit, wo Ich den Bewohnern der größeren Planeten den Blick auf die Erde öffnen und ihnen klarmachen werde den Standpunkt derer, welche Mich zu suchen ausgegangen und auf diese Erde gekommen sind. Da werden wohl jene mächtig erregt werden, und diese Erregung wird sich erstrecken von der Venus bis zur Urka. Da kommt es dann, daß die 'Kräfte des Himmels erschüttert werden', und es wird dann ein gar mächtiger Ruf von allen Seiten an die Bewohner dieser Erde ergehen...«

»Ich habe noch gar viele Herden, die nicht im Schafstalle der Erde wohnen, sondern die da leben nach ihrer Art auf zahllos vielen anderen Erd- und Weltkörpern. Diese müssen alle in den Schafstall des ewigen Lebens geführt werden.«

Tiroler Bauer aus Krems (geb. 1939)

Der Bauer aus Krems ist auch bekannt als »Der Seher aus dem Waldviertel«. Am 17. 9. 2001 telefonierte der Tiroler Pfarrer Josef Stocker mit dem Seher wegen des New Yorker Attentats vom 11. 9. 2001.
Der Bauer aus Krems sagte: »Der jetzige Terrorakt ist der prophezeite noch nicht gewesen, die totale Zerstörung von New York als Terrorakt komme erst noch mit zwei kleinen Atomsprengsätzen.«
Daneben sieht er auch ganz schwere Kämpfe in Ägypten auf uns zukommen.

Er sieht vor Beginn des 3. Weltkrieges einen begrenzten Konflikt auf dem Balkan und die Zerstörung New Yorks.
Es ist frühsommerliches Wetter:
»Die Überschwemmungen im Mittelmeergebiet werden durch A-Waffenzündungen in großer Höhe über der Adria von Norden beginnend, hervorgerufen. Die Erschütterungen sind bei uns deutlich spürbar.
New York wird unerwartet bereits zu dieser Kriegszeit durch kleine Sprengsätze, die sehr nieder explodieren, zerstört. Es entsteht der Eindruck, als würden die Häuser von einem heftigen Sturm weggeblasen. Im Explosionsherd sah ich nichts Feuerartiges.
Es dürfte etwa um die Mittagszeit (Ortszeit) sein. Wenn man aber bedenkt, daß es im Frühsommer sehr zeitig hell wird, könnte das auch in den Morgenstunden sein.
Ich sah alle Einzelheiten klar und außergewöhnlich deutlich.

Bei uns (in Österreich) gibt es zu der Zeit noch keinen Krieg. Wie die Meldung von der Zerstörung erstmals im Rundfunk durchgegeben wurde, wollte ich gerade eine Kleinigkeit essen. Den Reden nach zu schließen, müßte es ein Bravourstück eher psychopathischer Gegner sein.«

»Bei der Zerstörung New Yorks sah ich hingegen Einzelheiten, die man mit dem Auge niemals wahrnehmen könnte. Es war auch die Lauffolge um ein Vielfaches langsamer. Ich sah diese Stadt in allen Einzelheiten. Da fiel ein dunkler Gegenstand auf einer sich stets krümmenden Bahn von oben herab. Gebannt starrte ich diesen Körper an, bis er barst. Zuerst waren es Fetzen, dann lösten sich auch diese auf. In diesem Moment begriff ich immer noch nicht, was geschehen war. Der erste Sprengkörper explodierte einige Häuser weiter hinter einem größeren, mit der Breitseite am Meer stehenden Haus, die anderen vom Meer aus gesehen, etwas südlicher dahinter. Die Häuser fielen nicht um oder in sich zusammen, sondern sie wurden meist als ganze, sich nur wenig neigend, vom Explosionsherd weggeschoben. Sie zerrieben sich dabei förmlich von unten her. Von vorne hatte es den Anschein, als würden sie näherkommend im Erdboden versinken.«

Wolfgang Johannes Bekh schrieb über die Prophezeiung des Waldviertlers:
»Nicht minder plastisch beschrieb er mir die Zerstörung New Yorks. Er ergriff den Wachsmodell einer Marzipanform, die auf meinem Ulmer Schrank stand, und demonstrierte, als sei dieser hochformatige Körper ein Wolkenkratzer, wie die Gebäude Manhattens gleichsam von unten her zerrieben und immer kleiner werden, bis sie in sich zusammenfallen, und das Gebiet, auf dem sich die berühmte Stadtsilhouette erhob, wieder ebene Erde sei.«

Was der Kremser Bauer noch sah:
»Die Sterne fallen wie die Blätter, das bezieht sich auf ein Ereignis, dessen Ursache ich nicht genau kenne, das sich aber nach eigenen Erleben so beschreiben läßt:
Ich stand bei schönem Wetter in unserem Ort mit mehreren Leuten, die ich zum Teil erkannte. Wir schauten etwas erwartend gegen den Himmel. Da schien sich die Sonne zu verdunkeln. Alle glaubten, sie sähen die Sterne.
Dabei handelte es sich in Wirklichkeit um eine Art Glut — wie Millionen weißglühende, herabfallende Leuchtkugeln — die, sich über gelblich, dann rötlich färbend, im Osten beginnend, zu Boden fiel. Wo sie auftrat, verbrannte fast alles Brennbares.
In der Reihenfolge: Getreide, der Wald, Gras und viele Häuser. Wir löschten, was wir konnten.

Nachher schaute ich mich um: ich sah, soweit ich blicken konnte, nur Rauch aufsteigen. Bereits vor der Endschlacht wird es bei uns wegen der stets wechselnden Front kaum ein Haus geben. Diese findet am Beginn hauptsächlich zwischen den kommunistischen Verbänden und China, vorwiegend mit beweglichen Panzern, in und um die CSSR statt.«

Wolfgang Johannes Bekh, der den Bauern aus Krems im August 1979 nach intensiven Briefwechsel in seiner Heimat besuchte, schreibt:
»Er zeigte mit ausgestreckten Armen auf die fernen Konturen der böhmischen Wälder und erzählte von 3. Weltkrieg. Er erläuterte noch einmal seine Einzelgeschichte, konnte sich aber, wie er betonte, für die Reihenfolge, in der sie eintreten, nicht verbürgen.
Er sah mehrere örtlich begrenzte Einzelkriege und kriegerische Einzelhandlungen, zum Beispiel in Jugoslawien und Bulgarien oder die schon erwähnte Zerstörung New Yorks.

Er sah einen Bürgerkrieg in Italien und in der Bundesrepublik, östlich vom Rhein.
Auf dem Höhepunkt der italienischen Wirren marschiere der Russe durch Kärnten nach Italien.

Der Amerikaner mische sich, wider Erwarten, nicht ein.
Der totale Krieg, mit amerikanischer Beteiligung, findet erst in Saudi-Arabien statt, wo die Amerikaner in die Ölgebiete einfielen; jedoch zögen sie den kürzeren.
Der Russe siege. Polen stehe gegen die Russen auf, werde Verbündeter des Westens.

Der Russe sickere in gelegentlichen Blitzaktionen in die Bundesrepublik ein. Eine Einzelversion schilderte er mir sodann. Er sah Panzer mit flachen Kuppeln. Und er sah Kettenfahrzeuge, auf denen Mittelstreckenraketen montiert waren. Sie wurden südwestlich seiner Heimat stationiert, gegen Zwettl und Großgerungs hin.

Erst wenn China eingreife, erzählte der Bauer sodann ferner, weite sich der Krieg auf die Bundesrepublik aus, insbesondere auf Bayern. China komme mit Panzern in den Westen. Der Chinese helfe dem Westen. Doch sei man darüber hierzulande nicht eben erfreut. Dieser letzte Abschnitt des fürchterlichen Krieges dauere nur wenige Tage.«

An anderer Stelle sagte er über den späteren deutschen Kaiser: »Dieser Mann, den die Deutschen am Ende des Krieges zu ihrem Kaiser machen, hat als Schulbub noch Hitlers Reden gehört.«

Erna Stieglitz (1894–1965)

Aus der Stille ihrer Kammer schaute diese Frau den Untergang der Welt. Es folgen die Aussagen: Der Stand der Technik eröffnet zum ersten Mal die Möglichkeit, die ganze Welt von einem Machtzentrum aus zu beherrschen. Während im Westen Bequemlichkeit und Weichheit, Wohlstand und Luxus obenan stehen, bereitet sich der Osten vor, erzieht zur Entbehrung, stählt seine Völker, sorgt für Nachwuchs und Waffen.

Nach den Gesetzen der klassischen Militärstrategie stärken die Russen ihre Flanken, bevor sie in der Mitte, das heißt gegen Westeuropa vorstoßen.
Sie muß an den Flanken unverwundbar sein.
Die Südflanke heißt: Afghanistan, Iran, Irak, Türkei, Griechenland, Jugoslawien.
Die Nordflanke heißt: Finnland, Schweden, Norwegen, Dänemark.

Bis zur bayerischen Grenze wird eine russische Weitspurbahn (Erdgas??) herangeführt.
In einem Sommer, wahrscheinlich im Monat Juli, wenn die Erdölregion bereits in ziemlich festen russischen Händen ist, erfolgt der Angriff der Sowjetunion auf die Süd- und Nordflanke, auf die Türkei, auf Griechenland, auf Jugoslawien und Skandinavien.

Gegen Ende Juli stoßen sowjetische Angriffskeile blitzartig gegen Westeuropa vor.

Anfang August werden die eingedrungenen russischen Panzerarmeen in Mittelfrankreich, vermutlich um Lyon, und wenig später bei Ulm vernichtet.

Mitte August greifen sowjetische Eliteeinheiten Alaska an.

In Europa kommt es zum Abwurf einer radioaktiv strahlenden gelben Wand.
Prag wird atomar zerstört.

Ungefähr um dieselbe Zeit werden die sowjetischen Panzereinheiten des Nordkeils in Westfalen eingekesselt und fast völlig aufgerieben.
Die Sowjets sind in Westeuropa in die Verteidigung gedrängt.

Als Rache erfolgt der atomare Gegenschlag gegen alle Städte der USA.
Gleichzeitig schlagen die USA atomar zurück.

Weite Teile der Sowjetunion und die letzten sowjetischen Raketensilos werden zerstört.
Als Folge dieses Ereignisses kommt es in der Sowjetunion zu einer Gegenrevolution, die das bisherige System stürzt.

Im September gibt es den letzten verzweifelten Versuch sowjetischer Unterseeboot-Einheiten, Europa atomar zu verwüsten.
Bei diesem Angriff werden viele französische und deutsche Städte in ein Flammenmeer verwandelt.

Um ins einzelne zu gehen:
Auf die blitzartige Besetzung aller militärischen Basen in Skandinavien folgt ein zweiter Flankenangriff gegen die Türkei. Dort und im Iran finden Panzerschlachten statt.
Der Russe bemüht sich, möglichst rasch durch den Balkan zur Adria vorzudringen.

Der Mittelangriff gegen Westeuropa erfolgt in drei gewaltigen Stoßkeilen.

Der erste wird aus dem Raum Stettin-Berlin nach Lübeck, Hamburg und in die Niederlande vorstoßen,
der zweite aus dem Raum Sachsen und Dresden ins Ruhrgebiet.
Der dritte Stoßkeil wird aus Böhmen nach Bayern hereinbrechen und zum Oberrhein streben.

Eine unvorstellbare Masse von Panzern rollt an den Bergketten der Schweiz vorbei bis hinunter nach Lyon.

Die NATO-Truppen sind auf wenige Verteidigungsräume zusammengedrängt.
Die meisten Gebiete sind von der Roten Armee (Russen?) längst überrollt und besetzt.

Die Verteidigungsräume heißen:
Ruhrgebiet und Niederlande, sodann Bayern, die Alpen und die Schweiz sowie das Rhonegebiet.

Außerdem wird es Verteidigungsräume in Oberitalien und in der Türkei geben.
Der Angriff der Roten Armee in Europa wird gebrochen, mehr noch, die russische Armee wird vernichtend geschlagen.

Die Sowjetunion verliert allein in ihren Heeressäulen sieben Millionen Menschen; ein hoher Blutzoll für ein Volk, das eben in Massen vom dialektischen Materialismus abgefallen war und wieder zu glauben begonnen hatte.

Paris wird von den aufständischen Franzosen selbst in Brand gesteckt.

Der Papst muß aus Rom fliehen (nach Köln?), wohin er nach zweihundert Tagen wieder zurückkehrt. Die katholischen, in den Augen der Sowjetunion reaktionären Länder haben in diesem letzten Kampf eine entscheidende Aufgabe.
Bayerische und österreichische, schweizerische und französische Truppen werden nach den Vernichtungsschlachten bei Lyon und Ulm nach Norden vorstoßen, um sich an der Schlacht gegen die dort eingekreisten russischen und preußischen Verbände zu beteiligen.

Erst gegen Ende dieses verhältnismäßig kurzen Krieges kommt es zum Duell mit Atomwaffen. Und schließlich zum totalen atomaren Krieg. Seine verheerenden Auswirkungen entziehen sich jeder Beschreibung.

Südlich der Donau gibt es atomare Explosionen, hinter der Grenze am unteren Inn fürchterliche Zerstörungen, ebenso am Oberlauf der Donau. Teilweise bis in die oberbayerisch- salzburgischen Alpen herein kommen die Truppen über Österreich und Jugoslawien.

Bei Ulm gibt es eine gigantische Kesselschlacht gegen die Ostarmee, die ihren Südkeil der Donaulinie entlang zur Schweiz und nach Frankreich vorgetrieben hat.

Die größte Gefahr für das Gebiet, das von den Städten Mindelheim und Altötting, Pfaffenhofen und Weilheim begrenzt wird, also für Mittelbayern, besteht in den Zerstörungen; Terrorismus, Plünderung, Brandstiftung, Mord kehrt wieder, die Gesetzlosigkeit.

Hungernde Großstädter werden zu Räubern an den Bauern!
Bewaffnete Banden ziehen durchs Land, Fanatiker, Mörder, Psychopaten, Mob.

Es ist ein nie vorher, außer vielleicht im Dreißigjährigen Krieg, dagewesener Schrecken.

Und endlich dann die Giftwolke, die auch hier ein Drittel der Menschheit dahinrafft.

Alois Irlmaier (1894-1559)

Auch was die Zukunft betrifft hatte Irlmaier viele Visionen. Er sah einen dritten Weltkrieg und noch viele andere Dinge voraus:

»Alles ruft Friede, Schalom! Da wird's passieren. — Ein neuer Nahostkrieg flammt plötzlich auf, große Flottenverbände stehen sich im Mittelmeer feindlich gegenüber — die Lage ist gespannt. Aber der eigentliche zündende Funke wird im Balkan ins Pulverfaß geworfen:
Ich sehe einen »Großen« fallen, ein blutiger Dolch liegt daneben. — Dann geht es Schlag auf Schlag. Massierte Truppenverbände marschieren in Belgrad von Osten her ein und rücken nach Italien vor. Gleich darauf stoßen drei gepanzerte Keile nördlich der Donau blitzartig über Westdeutschland in Richtung Rhein vor — ohne Vorwarnung.
Das wird so unvermutet geschehen, daß die Bevölkerung in wilder Panik nach Westen flieht.

Viele Autos werden die Straßen verstopfen — wenn sie doch zu Hause geblieben wären oder auf Landwege ausgewichen! Was auf Autobahnen und Schnellstraßen ein Hindernis ist für die rasch vorrückenden Panzerspitzen, wird niedergewalzt.
Ich sehe oberhalb Regensburg keine Donaubrücke mehr. Vom großen Frankfurt bleibt kaum etwas übrig. Das Rheintal wird verheert werden, mehr von der Luft her. (Flugzeuge?/Pyroklastische Wolke?)
(Alles zugleich:)
Augenblicklich kommt die Rache übers große Wasser.
Zugleich fällt der gelbe Drache in Alaska und Kanada ein.
Jedoch er kommt nicht weit.«

»Zwei Männer bringen einen dritten Hochgestellten um. Sie sind von anderen Leuten bezahlt worden. Der eine Mörder ist ein kleiner schwarzer Mann, der andere etwas größer, mit heller Haarfarbe.
Ich denke, am Balkan wird es sein, kann es aber nicht genau sagen.« — »Der dritte Mord ist geschehen. Dann ist Krieg
An anderer Stelle sagt er:
»Von Sonnenaufgang kommt der Krieg und es geht sehr schnell

»Drei Stoßkeile sehe ich herankommen:
1. Der untere Heerwurm kommt von Böhmen her über den Wald.«
Pater Norbert Backmund ergänzt die Prophezeiung, nach den ihm mündlich mitgeteilten Äußerungen Irlmaiers:
Ȇber die Donau geht der Feind nicht, sondern biegt nach Nordwesten ab, im Naabtal in der Oberpfalz sieht Irlmaier das Hauptquartier.
Die Stadt Landau an der Isar leidet schwer durch eine verirrte Bombe.«

Weiter Irlmaier:
»Der zweite Stoßkeil geht direkt über Sachsen nach Westen, der dritte von Nordosten nach Südosten.

Tag und Nacht rennen die Russen, ihr Ziel ist das Ruhrgebiet, wo die vielen Öfen und Kamine stehen.
Aber dann sehe ich die Erde wie eine Kugel auf der weiße Tauben fliegen vor mir, eine sehr große Zahl vom Sand herauf. Und dann regnet es einen gelben Staub in einer Linie.

Die Goldene Stadt (Prag) wird vernichtet, da fangt es an. Wie ein gelber Strich geht es hinauf bis zu der Stadt in der Bucht.
Eine klare Nacht wird es sein, wenn sie zu werfen anfangen. Die Panzer fahren noch, aber die darin sitzen, sind ganz schwarz geworden. Dort, wo es hinfällt, lebt nichts mehr, kein Baum, kein Strauch, kein Vieh, kein Gras, das wird welk und schwarz. Die Häuser stehen noch.
Was das ist, weiß ich nicht und kann es nicht sagen. Es ist ein langer Strich. Wer darüber geht, stirbt. Die herüben sind, können nicht hinüber und die drenteren können nicht herüber.

Dann bricht bei den Heersäulen herüben alles zusammen. Sie müssen alle nach Norden. Was sie bei sich haben, schmeißen sie alles weg. Zurück kommt keiner mehr.«

Nach Arthur Hübschers Version sagte Irlmaier:
»Es geht sehr rasch. Von der Donau bis zur Küste herrscht das Grauen.

Zwei Flüchtlingszügen gelingt es noch, den Fluß zu überqueren. Der dritte ist verloren und wird vom Feind eingekreist, dann kommen die weißen Tauben und es regnet auf einmal ganz gelb von Himmel herunter.

Es ist ein langer Strich. Von der Goldenen Stadt (Prag) geht's hinauf bis ans große Wasser (Nordsee?) an eine Bucht. In diesem Strich ist alles hin. Dort wo es angeht, ist eine Stadt ein Steinhaufen (Falkenstein?). Den Namen darf ich nicht sagen.«

Eine weitere Aussage Irlmaiers:
»Schwärme von Tauben steigen aus dem Sand auf. (Was könnte das sein?)
Zwei Rudel erreichen das Kampfgebiet von Westen nach Südwesten... Die Geschwader wenden nach Norden und schneiden den dritten Heereszug ab.

Von Osten wimmelt es an der Erde von Raupen. Aber in den Raupen sind alle schon tot, obwohl die Fahrzeuge weiterrollen, um dann allmählich von selbst stehen zu bleiben.

Auch hier werfen die Flieger ihre kleinen schwarzen Kästchen ab. Sie explodieren, bevor sie den Boden berühren, und verbreiten einen gelben oder grünen Rauch oder Staub.
Was drunter kommt, ist hin, ob Mensch, Tier oder Pflanze.

Ein Jahr lang darf kein Lebewesen dieses Gebiet mehr betreten, ohne sich größter Lebensgefahr auszusetzen.

Am Rhein wird der Angriff endgültig abgeschlagen. Von den drei Heereszügen wird kein Soldat mehr nach Hause kommen.«

Und weiter Irlmaier:
»Aufs Hauptquartier (Naabtal/Oberpfalz) schmeißen's was runter, eine Kirche sehe ich auf einem Berg, der Altar schaut nach Norden, die Kirche sehe ich brennen.

Südostbayern wird beschützt, da breitet die Liebe Frau von Altötting ihren Mantel darüber.
Da kommt keiner her.
Die Städter gehen aufs Land zu den Bauern und holen das Vieh aus dem Stall bei denen, die keine Bauern sind und keine Hände (Hilfskräfte) zur Arbeit haben.«

»Drei Städte sehe ich untergehen.
Die eine im Süden versinkt im Schlamm,
eine andere im Norden geht im Wasser unter,
eine dritte ist über dem Wasser.

Die Stadt mit dem eisernen Turm (Paris) wird zerstört, die eigenen Leute zünden es an.

Im Stiefelland (Italien?) bricht eine Revolution aus.
Ich glaube, es ist ein Religionskrieg, weil sie viele Geistliche umbringen.

Hinter dem Papst sehe ich ein blutiges Messer. Wenig werden übrigbleiben von denen, die nicht flüchten können. Der Papst kommt ihnen aber aus und flüchtet verkleidet übers Wasser.
Nach kurzer Zeit kehrt er zurück, wenn die Ruhe wiederhergestellt ist.

Das Alpenland wird von Norden und Süden ein wenig hineingezogen, aber im Osten des Landes ist Ruhe.
Die Länder an der Nordsee sind bis Belgien hinunter vom Wasser schwer gefährdet.

Das Meer ist sehr unruhig, haushoch gehen die Wellen, schäumen tut es, als ob es kochte.
Inseln vor der Küste verschwinden und das Klima ändert sich.

Ein Teil Englands verschwindet, wenn das Ding ins Meer fällt, das der Flieger hineinschmeißt.

Dann hebt sich das Wasser wie ein festes Stück und fällt wieder zurück. Was das ist, weiß ich nicht.

Während, oder am Ende des Krieges seh ich am Himmel ein Zeichen, der Gekreuzigte mit den Wundmalen, und alle werden es sehen. Ich habe es schon dreimal gesehen, es kommt ganz gewiß.« (Kreuz des Nordens?)

Vom Frühjahr 1959 stammt folgende Aussage:
»Finster wird es werden an einem Tag unterm Krieg. Dann bricht ein Hagelschlag aus mit Blitz und Donner, und ein Erdbeben schüttelt die Erde.

Dann geh nicht hinaus aus dem Haus! Die Lichter brennen nicht, außer Kerzenlicht, der Strom hört auf. Wer den Staub einschnauft, kriegt einen Krampf und stirbt.
Mach die Fenster nicht auf, häng sie mit schwarzen Papier zu. Alle offenen Wasser werden giftig und alle offenen Speisen, die nicht in verschlossenen Dosen sind. Auch keine Speisen in Gläsern, die halten es nicht ab. Trinkt keine Milch. Kauft ein paar Konservendosen, mit Reis oder Hülsenfrüchten.
Brote und Mehl hält sich, Feuchtes verdirbt, wie Fleisch, — außer in blechernen Dosen.
Draußen geht der Staubtod (Ascheregen?) um, es sterben sehr viel Menschen.
Die Flüsse werden so wenig Wasser haben, daß man leicht durchgehen könnt'.
Das Vieh fällt um, das Gras wird gelb und dürr, die toten Menschen werden ganz gelb und schwarz.

Nach drei Tagen ist alles wieder vorbei.

Der Wind treibt die Todeswolken nach Osten ab.

Aber noch einmal sage ich es: Geh nicht hinaus, schau nicht beim Fenster hinaus, laß die geweihte Kerze oder den Wachsstock brennen.
Und betet. Über Nacht sterben mehr Menschen als in den zwei Weltkriegen

»In Rußland bricht eine Revolution aus und ein Bürgerkrieg. Die Leichen sind so viel, daß man sie nicht mehr wegbringen kann von den Straßen.
Das Kreuz kommt wieder zu Ehren. Das russische Volk glaubt wieder an Gott.

Die Großen unter den Parteiführern bringen sich um und im Blut wird die lange Schuld abgewaschen.
Ich sehe eine rote Masse, gemischt mit gelben Gesichtern (Asiaten/Chinesen?), es ist ein allgemeiner Aufruhr und grausiges Morden.

Dann singen sie das Osterlied (Ostern?) und verbrennen Kerzen vor schwarzen Marienbildern (schwarze Madonna von Altötting oder Polen? .«

Ein weitere Aussage Irlmaiers:
»Die dreitägige Finsternis kommt immer näher.

Drei Neuner sehe ich, was das bedeutet, kann ich nicht sagen.
Der dritte Neuner bringt den Frieden.

Dann wird das Kreuz wieder zu Ehren kommen. Wenn alles vorbei ist, werden mehr Menschen tot sein, als in den zwei Weltkriegen zusammen.

Frieden wird dann sein und eine gute Zeit. Die Menschen werden wieder gottesfürchtig. Die Gesetze, die den Kindern den Tod bringen (Abtreibung), werden ungültig nach der Abräumung.

Einen hageren Greis sehe ich als unseren König. Blumen blühen auf den Wiesen, wenn der Papst aus der Verbannung zurückkommt.

Wenn's herbsteln tut, sammeln sich die Leut in Frieden. Zuerst ist noch Hungersnot, aber dann kommen so viele Lebensmittel herein, daß alle satt werden.

Die landlosen Leute ziehen jetzt dahin, wo die Wüste entstanden ist, und jeder kann siedeln, wo er mag und Land haben, soviel er anbauen kann.
D'Leut sind wenig und der Kramer steht vor der Tür und sagt: 'Kauft mir was ab, sonst geh i drauf.'

Durch die Klimaänderung wird bei uns Wein gebaut, und es werden Südfrüchte bei uns wachsen, es ist viel wärmer als jetzt.

Nach der großen Katastrophe wird eine lange, glückliche Zeit kommen. Wer's erlebt, dem geht's gut, der kann sich glücklich preisen.«

____________________________________________________________________________________

»Durch eine Naturkatastrophe oder etwas ähnliches, ziehen die Russen plötzlich nach Norden.« (Vulkanausbruch bei Chep/Eger?)

»Um Köln entbrennt die letzte Schlacht.«

»Nach dem Sieg wird ein Kaiser vom fliehenden Papst (aus Köln fliehend) gekrönt.«

»Wie lange alles dauert? Ich sehe drei Striche. Ob das drei Tage, drei Wochen oder drei Monate sind, weiß ich nicht.«

»Ich sehe drei Neuner, der dritte Neuner bringt den Frieden.«

»Wenn alles vorbei ist, ist ein Teil der Bevölkerung dahin ... mehr als in den beiden Weltkriegen.«
»Nach diesen Ereignissen kommt eine lange, glückliche Zeit. Wer's erlebt, dem geht's gut.

Aber anfangen müssen die Leut wieder da, wo ihre Ur-Urgroßväter angefangen haben.«

Prophezeiungen bis zum Jahre 2012

Hier sammle ich alles über Prophezeiungen ihre Deutung, Bedeutung und Entschlüsselung.